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| Fatalist82 |
15. Feb. 2010, 20:49
Beitrag: · · | Beitragslink: #1
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~ Hallo Welt ~ |
Erwacht im purpurnen Nebel des aschfahlen Seins
aus düsteren Räumen des Nichts, ein seichtes Etwas geboren aus der Willkür endlichen Lebenskeims suche ich nach dem Ende, gefangen im müden Hass Die Tränen der Verzweiflung erfinden ein neues Maß im schaurigen Tal sich sammelnd und ewig fallend und hastig schlürfend davon mich endlich vergaß wie ein Gelächter aus Furcht im Chaos verhallend und milde graue Regenschauer der Unendlichkeit niedergehen auf das nackte Gemüt der Einsamkeit wie schwarzer Trübsinn im Licht der letzten Nacht mühsam verfalle ich endgültig deiner kalten Macht Bald dort, wo sich die lauen Ewigkeiten vereinen wartet auf mich ein unermeßlich tiefer Ozean stimmen seine Wogen ein in stummes Verneinen tönt aus Sphären des Nirgendwo ein Wohlan Dieses Gedicht habe ich bereits vor 2 Jahren verfasst, nun, an meiner Stimmungslage hat sich nicht viel verändert, ich lebe in diesem Gefühl und für dieses Gefühl.... wie es nennen... Melancholie, Nostalgie, Weltschmerz? Ich weiß es nicht, ich habe noch nie etwas gewusst, nur, dass im Grunde genommen keine Welt für mich zuständig ist.... |
| monAmy |
11. Mar. 2010, 23:30
Beitrag: · · | Beitragslink: #2
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~ der springende Punkt ~ Aus: Im Herzen in Berlin, leider noch nicht in real |
Keine Welt außer der in Deiner Lyrik fassbar, greifbar werdenden Zwischenwelt der Melancholie?
Magst Du mir den letzten Vers erläutern, mit dem hab ich ein bisschen Schwierigkeiten. Wenn ich ihn richtig begriffen habe, ist er ja eigentlich sehr positiv und schließt mit etwas Optimismus, so wie das Gedicht auch beginnt, oder nicht? Denn ein Erwachen aus der Düsternis, ist ja an sich etwas Schönes... |
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| LoFi Version | Aktuelles Datum: 11. September 2010, 02:02 |