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> Gefühlskälte
Dunkler Poet
post 28. Jan. 2010, 00:40
Beitrag: · · | Beitragslink: #1
~ Hallo Welt ~
 





Ich weiß nicht wieso und warum, oder woher es kam.
Ich war ein normaler Junge ohne jegliche Vorurteile und Probleme, kam mit anderen Leuten sehr gut aus. Dann kam plötzlich die Wende, das ist jetzt ungefähr 10 Jahre her.
Mein Freundeskreis schrumpfte, die Leute wanden sich von mir ab.
Das Mädel, welches ich mochte demütigte mich vor allen Leuten, weil ich ihr meine Zuneigung gestand. Der Grund ist mir bis heute nicht klar. Freundschaften zerbrachen. Kontakte brachen einfach ab.
Dazwischen nur Dunkelheit und Einsamkeit.
Im hier und jetzt bin ich ein Einzelgänger. Wenn jemand von Liebe spricht, kann ich nichts damit anfangen. Ich kann Liebe für mich nicht definieren. Ist es ein Gefühl von Glücklichkeit oder Schmerz?? Ich kenne keine Zärtlichkeiten, kein Näherkommen. Umarmungen von Mädels fühlen sich so fremd an, obwohl sie liebevoll gemeint sind und gewisse Zuneigung ausstrahlen, Blickkontakte vermeide ich anscheinend automatisch. Dies wird anscheind dann als desinteresse ausgelegt. Nur bin ich nicht desinteressiert.
Wenn jemand mit mir flirtet merke ich es garnicht bzw. übersehe ich jegliche Anspielungen. Ich reagiere auf gewisse Themen sehr emotionslos, ja regelrecht gefühlskalt. Mir wurde gesagt ich hätte eine dunkle schwarze Aura. Wenn ja, woher habe ich diese? Es ist einfach komisch, wenn Leute ohne Grund einen 3 Meter Bogen um mich herum machen. Ich mache garnichts, sehe sie nicht mal böse an, aber trotzdem weichen sie zurück.

Ich verstehe es einfach nicht. Wieso ist das so? Was kann ich dagegen tun?? Es wirkt alles so selbstzerstörerisch. Ich komme einfach nicht los davon, ich irre in der Dunkelheit. Niemand sieht und hört mein flehen. Ich bin in einer Menschenmasse und fühle mich doch allein.

Vielleicht wisst ihr ja eine Antwort darauf denn ich find einfach keine.

LG
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Falcon
post 28. Jan. 2010, 12:13
Beitrag: · · | Beitragslink: #2
~ Federschwinger ~
 

Aus: Oberhausen




Ich kenne deine Geschichte nicht und ich kann dir daher nur wenige sagen, auch wenn es für dich unbefridigend sein dürfte. Was du beschreibst kommt mir (irgendwie) bekannt vor, trotz das ich nur so wenig über dich weiß.

Nun würde ich dir gerne einiges dazu sagen, dir etwas hilfreiches schreiben aber mir fehlen die passenden Worte, der Text der nun hier steht ist schon mehre male gelöscht, umgeschrieben und neu geschrieben und ich bin immer noch nicht weiter als die male zuvor. Aber dies nicht zu Posten würde ja noch weniger bringen also laber ich einfach mal etwas dahin (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)

Also, ich glaub das es Menschen gibt die mit, wie du es sagtest, "Dunkleheit und Einsamkeit" nicht klar kommen und sich verkrichen, abschotten und so im Leben wie unsichtbar scheinen. Aber es gibt Menschen die anders sind, ich möchte nicht sagen die es mögen, akzeptieren oder sich wünschen aber die "ihren Weg" gefunden haben und "ihr Ding" machen können, vielleicht auch müssen. Ich kenn sowohl die einen wie auch die anderen Menschen und welche die zwischen diesen Polen immer wider hin und her schwenken, dabei ist mir aufgefallen das "Anders" für viele Leute immer negativ behaftet ist und es meiden. Irgendjemand sagte mal, ein geschlagenes Kind fürchtet die ausgestreckte Hand - egal ob sie freundlich gemeint ist oder um Hilfe anzubieten.

Tja, ich weiß immer noch nicht ob es dir weiter hilft und ich bin mir nicht sicher ob es verständlich ist, was ich sagen will aber ich lass es einfach mal hier stehen, ich fang nicht wieder von vorne an - weil ich glaube das es so schon passt, bzw. ich es nicht besser schreiben kann.

Was bleibt zu sagen, sind wohl nur noch leere Worte, Sätze die man öfters schreibt/sagt als sie meint, daher ende ich einfach mal hier.

Grüße
Falcon
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Dunkler Poet
post 29. Jan. 2010, 00:07
Beitrag: · · | Beitragslink: #3
~ Hallo Welt ~
 





Danke Falcon für deine Antwort.
Das beantwortet mir zwar nicht ganz meine Fragen, aber ich verstehe ganz gut was du meinst.
Es gibt einfach zuviele Menschen, welche die Andersartigkeit anderer einfach nicht akzeptieren.
Ich habe meinen Weg gefunden, auch wenn ich habe lange danach suchen müssen.
Auf diesem Weg bin ich aber allein, weil ihn keiner mit mir gehn will bzw. sehen will. Die Angst ist anscheinend zu groß. Doch ist dies für mich normal.
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vampir blut
post 07. Feb. 2010, 19:01
Beitrag: · · | Beitragslink: #4
~ black angel ~
 

Aus: Humes




Ich kenne das selbst, was du durch machst.
Es ist wirklich nicht gerade angenehm.
Bei mir ging es selbst Jahre lang so. Vor etwa 2 Jahren habe ich dann meine beste Freundin kennen gelernt. Sie ist schon (fast) ein krasses gegenstück zu mir. Es geht mir seit dem schon etwas besser, da wir uns ungezwungen unter halten können.

Also musst du ein fach nur warten, bis jemand auf taucht, der sich nicht einfach zurück zieht. Dennoch musst du aufpassen, dass die Angst vor der Einsamkeit dich nicht völlig auffrisst. Man kommt sonst auf dumme Gedanken. Allerdings musst du auch selbst versuchen ein kleines Stück aus dem Gefühlstief zu kommen, damit der Mensch der dir Vertrauen schenken will auch eine angemessene Chance bekommt dir zu helfen.
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Augenblick
post 13. Feb. 2010, 21:03
Beitrag: · · | Beitragslink: #5
~ Hallo Welt ~
 





Dein Eintrag hat mich sehr berührt...es ist daher schwierig meine Gedanken in Worte zu fassen. Und dies ist mein zweiter Eintrag, das macht die Sache nicht leichter...aber aus welchem Grund auch immer- ich habe das Bedürfnis zu antworten. Ich mische mich allgemein nicht gerne ein und bitte drum meinen Eintrag zu ignorieren, wenn der unpassend sein soll.

Ich selbst kann von mir nicht behaupten, dass die Menschen mich meiden, nein im Gegenteil. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es mich bedrückt...ich kenne viele Menschen, viele davon nur wenig und meist sind sie auch recht freundlich...und trotz dessen falle ich immer tiefer in meine dunkle einsamkeit...du schreibst, bei dir ist das 10 Jahre her und ich kann nur raten, was du am Anfang durch gemacht hast...Ich stehe glaube ich nur am anfang und wende mich mehr oder weniger freiwillig von dem Menschen ab. Ich verliere meine Freunde und es tut weh aber ich kann mir mein Leben weiterhin mit diesen Menschen nicht vorstellen. Aber hin und wieder treffe ich Menschen, die meinen Blick meiden. Ich sage mal auf dieser Stelle, dass meine Arbeit viel "Menschenkontakt" bietet...und nach einiger Zeit merke ich, wie diese Menschen "entkrampfen", entschuldige, wenn dieses Wort unpassend sein soll, ich finde mom. kein passendes...Und ich kann nur eins sagen, wenn so ein Mensch mir eines Tages in die Augen schaut...ohne meinen Blick zu meiden und mich irgendwann vom Herzen anlächelt, ist das ein "Goldener Moment" der einfach nicht zu beschreiben ist...das Gefühl eine "reine" Seele gefunden zu haben...und irgendwie habe ich auch bei dir das Gefühl...ich kann das vielleicht nicht einfach mal behaupten, ohne einen Menschen vorher gesehen zu haben aber das Gefühl ist einfach da...

Ich habe mal in einem Kinderbuch, einen Satz gelesen - "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" Ich versuche mich von diesem Gefühl leiten lassen.

Und es gibt sicher Menschen, die das Wesentliche an dir erkennen - vielleicht könntest du versuchen die in deine Nähe zu lassen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Menschen gibt, deren Herz für dich offen ist - versuche dein Hetz zu "öffnen" mit dem Risiko verletzt zu werden...man verliert dadurch nichts.
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Dunkler Poet
post 15. Feb. 2010, 01:09
Beitrag: · · | Beitragslink: #6
~ Hallo Welt ~
 





Erstmal danke für eure Antworten.

An Vampir Blut:

Du sagt ich soll einfach warten bis jemand auftaucht die mich nicht meidet bwz. so akzeptiert wie ich bin. Nur so einfach ist das bei mir leider nicht. Mein Vertrauen wurde in den letzten Jahren einfach schon zu oft missbraucht, als das ich so schnell wieder jemanden Vertrauen schenken werde. Und diejenigen die denken ich würde ihnen vertrauen, irren. Man darf niemals akzeptanz mit vertrauen verwechseln.
Ich hatte schon bei vielen Leuten das Gefühl ich könnte ihnen vertrauen. Doch letztendlich haben sie mich trotzdem hintergangen oder nur ausgenützt. Demjenigen dem ich vertrauen soll, muss mir schon wirklich zeigen das er/sie interesse an mir hat und mich nicht nur akzeptiert, das ich da bin. Ich bin zu Menschen normalerweiße immer offen, denn letztendlich entscheiden sie mit ihrem Verhalten selbst ob ich mich ihnen öffne oder nicht. Wenn sich die Leute also von Grund auf mir gegenüber nicht angebracht verhalten, wars das schon mit dem öffnen.
Achso noch zu dem Gefühlstief. Ich bin auf jedenfall schon bei weitem ein Stück aus dem Gefühltief herausgekommen, nur stoßen mich die Leute die mich meinen verarschen zu müssen, immer wieder hinein. Irgendwann verliert man dann halt mal die Lust und verbleibt da wo man ist.

An Augenblick:

Du sagst du stehst am Anfang und wendest dich von den Leuten und deinen Freunden freiwillig ab. Nur ist das deine eigene Entscheidung dies zu tun. Bei mir wars andersherum die Leute haben sich von mir abgewendet, sie haben mich verstoßen. Es war bei mir nicht meine eigene Entscheidung, sondern die der Anderen. Bei jedem Versuch damals mit Leuten in Kontakt zu kommen und zu bleiben scheiterte. Ich habe mit keinem einzigen Freund aus der Schulzeit mehr Kontakt. Nach derartigen Erlebnissen hatte ich mich dann auch letztendlich selbst dazu entschieden, mich von den Mitmenschen und deren Interssen abzuwenden. Ich wurde immer introvertierter und das bin ich bis heute.
Ja ich versteh schon was du mit "entkrampfen" und dem "Goldenen Moment" meinst, das sehe ich auch recht häufig. Ich hab auch schon viele Versuche von Leuten mitbekommen, die mir näherkommen wollten, was ich aber einfach nicht zuließ. Ich hatte einfach keine Lust mehr darauf nur verletzt zu werden und baute mir eine Mauer um mein Herz und zog mich noch tiefer in die Einsamkeit zurück. Jeder Versuch sich wieder mit jemanden einzulassen war zum scheitern verurteilt. Mir wurde erst geholfen aus meinen Gefühlstief herauszukommen, wurde aber kurzerhand darauf, nachdem ich mich geöffnet hatte wieder und noch tiefer von der gleichen Person in ein Gefühlstief verbannt. Da frag ich mich dann schon wie soll ich denn überhaupt jemanden trauen können?? Ich ziehe anscheinend nur diese Art von Leute an und nicht diese die eine "reine Seele" haben.

Der Satz: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" gefällt mir, nur um mit meinem Herzen sehen zu können wie die Menschen sind, müsste ich die Menschen an mich heranlassen und genau das fällt mir einfach nach all dem verdammt schwer. Ich will nicht sagen das es unmöglich ist aber, wenn man mir genügend Zeit gibt und Geduld mit mir hat dann werde ich mich auf jedenfall wieder öffnen. Denn ich bin der Einsamkeit und der Gefühlskälte langsam überdrüssig.

LG



Der Beitrag wurde bearbeitet von Dunkler Poet am 15. Feb. 2010, 01:14 Uhr.
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Augenblick
post 16. Feb. 2010, 19:17
Beitrag: · · | Beitragslink: #7
~ Hallo Welt ~
 





Hey...guten Abend...

wenn ich deine Antwort lese, habe ich auch das Gefühl, du hättest genug von deiner "Einsamkeit". Ich möchte jetzt nichts falsches schreiben, aber nichts dazu zu schreiben ist meinem Gefühl nach auch nicht das richtige...meine Entscheidung mich von den Menschen abzuwenden kam auch nicht unerwartet. Oft genug wurde ich auch "hintergangen" und "ausgenutzt"...ich mag die beiden Wörter nicht besonders. Was ich mir allerdings immer wieder sage: es gibt keinen hoffnungslosen Zustang, es muss immer einen Ausweg geben. Also versuche ich mich zu überzeugen, dass es durchaus Menschen gibt, die sich auch anders mir gegenüber benehmen können. Oft versuche ich auch die Fehler bei mir zu suchen, vielleicht bin ich ja auch selbst der Grund, dass die Menschen so zu mir sind...Die Menschen um mich herum haben meist auch andere "Wertschätzung", sie legen viel Wert auf schöne Autos, Häuser, Kleidung und mein "Ich" bleibt einfach im Hintergrund. Immer wieder stelle ich mir die Frage, warum das so ist!?!

Ich hab immer so viele Gedanken, dass es mir ab und zu mal schwer fällt, die passenden Worte zu finden...

Bei dir habe ich das Gefühl, du solltest unbedingt versuchen den Menschen, die es versuchen den Kontakt aufzunehmen, eine Chance zu bieten.

Deine Denkweise ist mir sehr nah...aber das kann auch täuschen...ich bin auch noch ein Pessimist...und dich mit meinen Worten zu verletzen wäre das Letzte, das ich mir wünschen würde!

Nicht "einschließen", keine "Blockaden" aufstellen, ich kann von meiner Seite behaupten, dass du das Wert bist akzeptiert und respektiert zu werden. Auch wenn es nur zwei oder drei Menschen sind, die dich gut kennen, das genügt...

Ich sag mal so...ich wäre froh einen Menschen in meiner Umgebung zu haben, der auch andere Werte kennt, außer "Geld- und Sachwerten". Ich hab es manchmal auch satt einfach nur "Leserate" genannt zu werden, auch wenn das lieb gemeint ist...

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Wanderer
post 16. Feb. 2010, 21:16
Beitrag: · · | Beitragslink: #8
~ Federschwinger ~
 





Hallo Dunkler Poet,

es ist wie es ist... nenne es Schicksal, Karma oder wie du willst. Es gibt Dinge, die man nicht ändern kann und einfach hinnehmen muß. Auch ich habe viel Düsteres erleben müssen. Vieles davon kann ich bis heute nicht verarbeiten und werde es wohl nie. Und ja, ich habe den Menschen (zumindest den meisten) den Rücken zugekehrt, weil sie mich nicht verstehen. Selbst die wenigen, zu welchen ich mich hingezogen fühle/fühlte, selbst meine Gleichgesinnten sind meistens viel zu beschäftigt, oder tun so...

Liebe habe ich als Seelenschmerz erlebt, sie saugt dich aus, deine ganze Kraft. Und wenn sie dich dann irgendwann loßläßt, hast du keine Lust mehr. Null Bock auf nichts. Alles erscheint sinnlos. Liebe habe ich als seelischen Vampirismus erlebt, ganz besonders in den letzten 5 Jahren.

Wer anders ist als die breite träge Masse, muß lernen mit der daraus resultierenden Einsamkeit umzugehen. Lernen passiv zu sein und sich vom Fluß des Lebens treiben zu lassen. Das Tun durch Nichttun üben, wie Lao-Tse sagt. Was nützt dir Gesellschaft und sog. "Freunde", die dich umgeben, "Beziehungen" etc. wenn alle diese Leute dein Inneres, deine Sensüchte und Ideale sowieso nicht begreifen und nachvollziehen können? Es herrscht das Primitiv-Schemenhafte in dieser Welt, der äußere Schein, der beschränkte Verstand. Überall ist das so. Unter solchen Umständen ist es nicht verkehrt sich abzuschotten, damit man selber nicht mitgezogen wird in den Sumpf, in dem so viele bereits würgen und zuletzt ersticken werden.

Morgen ist wieder so ein Tag. Da fahre ich an einen bestimmten Ort und werde einige Leute treffen, vor allem aber eine ganz bestimmte Person. Ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. In Wirlichkeit habe ich Angst vor dem, was mich dort erwartet. Es könnte schön oder auch sehr bitter werden. Und diese Ungewissheit bringt mich um. Ich bin müde von dem Ganzen.

Gruß
Wanderer

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Dunkler Poet
post 17. Feb. 2010, 01:46
Beitrag: · · | Beitragslink: #9
~ Hallo Welt ~
 





Danke Augenblick ich werde es versuchen, aber versprechen kann ich nichts.
P.S. Deine Worte haben mich keineswegs verletzt.

Danke Wanderer für deine Antwort. Ich versteh was du meinst, und zwar sehr gut.
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Augenblick
post 17. Feb. 2010, 11:48
Beitrag: · · | Beitragslink: #10
~ Hallo Welt ~
 





So etwas ist keine "muss-Veranstaltung"...da muss man nichts versprechen... (IMG:style_emoticons/default/laugh.gif)
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Dunkler Poet
post 17. Feb. 2010, 19:09
Beitrag: · · | Beitragslink: #11
~ Hallo Welt ~
 





Stimmt schon versprechen muss ich nichts. Nur wenn ich es nicht versuche änderet sich auch nichts an meiner Situation. Wie es dann kommt, wird sich zeigen. (IMG:style_emoticons/default/laugh.gif)
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Augenblick
post 17. Feb. 2010, 22:16
Beitrag: · · | Beitragslink: #12
~ Hallo Welt ~
 





Jap...einfach aufgeben und sich der Situation anpassen wäre so was von falsch...irgendwo ist unser Leben ein Kampf...in der Natur ist das ein Kampf ums Überleben und wir kämpfen um Akzeptanz?!? oder auch einfach mal um einen Moment des Glücks..."Glücklich sein"....und der mutige gewinnt immer....dein Zeitpunkt ist einfach noch nicht gekommen...ich weiß nicht, irgendwie glaube ich da fest dran...
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Dunkler Poet
post 17. Feb. 2010, 23:48
Beitrag: · · | Beitragslink: #13
~ Hallo Welt ~
 





Genau, die Hoffnung stirbt zuletzt. (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) Und wenn dann aufrecht mit stolzerhobenem Haupt.
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Wanderer
post 18. Feb. 2010, 21:01
Beitrag: · · | Beitragslink: #14
~ Federschwinger ~
 





Um das Glück kämpfen?? Dann viel Glück... Glück kann man nicht erkämpfen. Man kann und soll um das Materielle kämpfen: ums Geld, Profit, Beförderungen etc. Aber um Akzeptanz und Glück zu kämpfen würde bedeuten ein Loch ins Wasser bohren zu wollen. Immaterielles mit dem materiellen Verstand meistern zu wollen - das kann nicht funktionieren. In der Natur geht der Kampf um materielle Dinge, der Starke überlebt, der Schwache muß (und soll!) sterben. So sollte es auch in der menschlichen Gesellschaft sein. Aber das alles beschränkt sich auf die materielle Ebene. Was darüber hinaus geht, unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten.

Niemand kann Anspruch auf das Glück erheben oder es erzwingen. Aber man kann trotzdem lernen mit seinem Leben zufrieden zu sein. Zufriedenheit kann jeder erreichen, mehr ist nicht drin.
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Augenblick
post 18. Feb. 2010, 22:49
Beitrag: · · | Beitragslink: #15
~ Hallo Welt ~
 





an Wanderer...

Anspruch erheben??? Warum Anspruch...das meiste hängt davon ab was du selbst unter Glück verstehst...manchmal ist man durchaus in der Lage sich selbst glücklich zu machen indem man einen fremden einfach mal zum "Lächeln" oder Lachen bringt.

Ich bin nicht nur dann glücklich, wenn mir eine Person etwas Gutes tut sondern auch dann, wenn ich die Möglichkeit habe jemanden etwas gutes zu tun...

Glück ist relativ und jeder von uns hat wahrscheinlich eine eigene Vorstellung davon, wie das sich anfühlen soll...aber ich denke - so lange ich in der Lage bin andere glücklich zu machen, vielleicht nur ein bisschen...

vielleich soll man darum soll man kämpfen...
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Augenblick
post 18. Feb. 2010, 22:53
Beitrag: · · | Beitragslink: #16
~ Hallo Welt ~
 





an Dunkler Poet...
(IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif) ganz deiner Meinung....

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Wanderer
post 19. Feb. 2010, 20:41
Beitrag: · · | Beitragslink: #17
~ Federschwinger ~
 





Hallo Augenblick,

wenn du bei Gelegenheit anderen hilfst und dabei selbst Glück verspürst, dann ist das sehr gut. Aber wo ist hier der Kampf? *suchend umguck
Du stehst doch nicht morgens auf mit dem Vorsatz: so, jetzt such ich mal jemanden, der meine Hilfe braucht, und wenn ich etwas Gutes für ihn getan habe, geht es mir gut. Sondern du reagierst im jeweiligen Augenblick entsprechend, einem inneren Drang folgend. Ohne im voraus zu planen und zu überlegen wie du alles angehen wirst, um in deinem Vorhaben erfolgreich zu sein. Und so ist es mit allem, was mit "Glück" oder auch innerem Wohlbefinden zusammenhängt. Das übermächtige Verstandeswollen drängt sich viel zu oft in den Vordergrund, um bei allen unseren Handlungen ein Wörtchen mitzureden. Man möchte so gern, daß alles nach unseren Vorstellungen abläuft. Aber das ist ein gewaltiger Trugschluß, denn es kommt
1) immer anders
und
2) als man denkt.

Ich habe fast jedes mal die Erfahrung gemacht, daß sich Glückserlebnisse gerade dann einstellen, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Und umgekehrt: die Erwartung einer Erfüllung führt fast ausnahmslos zur Enttäuschung - siehe Punkt 1 und 2. Gerade was zwischenmenschliche Beziehungen betrifft, das Lächeln, Freundlichkeit, ein nettes Gespräch, seelische Unterstützung usw. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse in meinem Leben. Es kommt eben wie es kommt und vllt ist es genau das, was uns am meisten nützt...

LG Wanderer
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Augenblick
post 20. Feb. 2010, 00:42
Beitrag: · · | Beitragslink: #18
~ Hallo Welt ~
 





Hallo Wanderer....

Ja da hast du schon Recht...besonders das mit dem "unerwartetem" Glück...

Nein mit dem "Kampf" meine ich eigentlich eher den "inneren" Zustand. So ist es öfter bei mir...es gibt Tage an denen ich mich fast schon "überzeugen" muss, dass alles gut wird...das Glück relativ ist und dass man sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen soll...

in meiner Vergangenheit war fast immer alles "rosig"...bis irgendwann der Bruch kam...daran möchte ich nicht mal denken....

Es gibt Momente da denke ich mich erwartet nichts Gutes mehr im Leben und gleichzeitig verstehe ich auch, dass die Überzeugung falsch wäre...denn wenn man sich von vorn herein auf das negative einstellt, wirken die Ereignisse auch negativ...vielleicht versuche ich mit mir selbst zu kämpfen...nicht das Glück von "Außen" zu bezwingen, sondern einfach versuchen glücklich zu sein - hier und jetzt...so weit es möglich ist....

LG Augenblick
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Dunkler Poet
post 20. Feb. 2010, 20:39
Beitrag: · · | Beitragslink: #19
~ Hallo Welt ~
 





Ja da bin ich auch deiner Meinung Augenblick. Es ist mehr ein innerlicher Kampf. Niemand kann ihn sehn, aber man führt ihn doch. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.
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Augenblick
post 20. Feb. 2010, 23:59
Beitrag: · · | Beitragslink: #20
~ Hallo Welt ~
 





man könnte ruhig öfter mal gewinnen... (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) jedenfalls hätte ich nichts dagegen...aber jede Erfahrung prägt uns...ob das wohl immer so gut für uns ist???
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