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> Wo ist eure Toleranzgrenze?
schwarze eiselfe
post 09. May. 2009, 19:36
Beitrag: · · | Beitragslink: #1
~ schwarze eiselfe ~
 

Aus: Berlin




Hi,
mich würde mal interessieren, was ihr absolut nicht tolerieren könnt und (vielleicht auch) warum?
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AMETHYST
post 12. May. 2009, 15:56
Beitrag: · · | Beitragslink: #2
~ Tintenkleckser ~
 





Das ist ein großes Faß.

Vielleicht sagst du uns noch, wie du Akzeptanz und Toleranz differenzierst.

Spontan fällt mir als Grenze ein, wenn Menschen vorsätzlich/wissentlich/inkaufnehmend/ körperlich oder seelisch Schaden nehmen sollen.

AMETHYST
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Goldene Sphinx
post 12. May. 2009, 17:39
Beitrag: · · | Beitragslink: #3
~ Die mit dem Wolf tanzt ~
 

Aus: dem 9. Kreis der Hölle




Womit ich einfach gar nicht klar komme ist Intoleranz, wenn andere verurteilt werden, nur weil sie anders sind. Eine extreme Form davon ist die Rechte Szene. Es macht mich wütend, wenn ich von etwas wie dem "Antiislamisierungstreffen" höre.

Jeder sollte leben können, wie er will, solange dabei niemand geschädigt oder unterdrückt wird. In diesem Falle werden eben alle unterdrückt, die anders sind als die Menschen der Rechten Szene selbst.

Die Goldene Sphinx
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faceless
post 12. May. 2009, 19:20
Beitrag: · · | Beitragslink: #4
~ Held der Arbeit ~
 





Nö, mit Extremisten wie ProKöln habe ich nichts gemein.

Friedrich der Grosse lies schon 1740 "jeden nach seiner

Fasson" in seinem Staate glücklich werden. Gut so.

Mich hindert das aber nicht, dem Islam kritisch gegenüber

zu stehen. Gerade Frauen gegnüber ist diese Religion alles

andere als tollerant.
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Chiron McAnndra
post 12. May. 2009, 20:20
Beitrag: · · | Beitragslink: #5
~ nicht angemeldet ~
 





(faceless @ 12. May. 2009, 20:20) *

Gerade Frauen gegnüber ist diese Religion alles andere als tollerant.

Nicht wirklich ... es ist nicht die Religion, die Frauen unterdrückt, sondern es sind die religiösen Menscchen aus einigen dieser Länder, die ihre Religion als Vorwand benutzen, um Frauen oder anders Denkende zu unterdrücken ...

Für mich hört Toleranz da auf, wo sie mit der Intoleranz anderer kollidiert ...

Chiron
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schwarze eiselfe
post 21. May. 2009, 18:49
Beitrag: · · | Beitragslink: #6
~ schwarze eiselfe ~
 

Aus: Berlin




Also, meine Toleranz hört auf, wenn andere Menschen verletzt werden, oder wenn man mich nicht toleriert.

@AMETHYST: Also bei mir ist das bisher so angekommen (ist also keine Defintion): Man sagt schnell, dasss man tolerant ist, meist geschieht das, wenn man z.B. andere Kulturen nicht kennt und auch nie kennenlernen wird. Akzeptanz dagegen passiert, wenn man selbst "betroffen" ist, wenn man z.B. einen ausländischen Partner hat. So habe ich es bisher erlebt, leider. Weil eigentlich Toleranz und Akzeptanz so nah beiander liegen.
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kreiselschnecke
post 22. May. 2009, 15:31
Beitrag: · · | Beitragslink: #7
~ kreiselschnecke ~
 

Aus: Deutschland




Vielleicht beginnt Toleranz auch erst an dem Punkt, an dem wir aufhören uns selbst in den Mittelpunkt unseres Bewusstseins zu stellen und uns einfach mal um die Perspektive der Anderen bemühen. Davor ist es meiner Ansicht nach oftmals (nicht immer!) einfach nur ein nebeneinander herleben - oder Gleichgültigkeit dem Anderen gegenüber, die uns vielleicht tolerant wirken lässt - im Endeffekt aber nichts anderes ist, als Schein.
Meiner Erfahrung nach sind ausgerechnet jene, die am lautesten nach Toleranz krähen oder gar stolz von sich behaupten sie seien wunder wie tolerant, diejenigen mit der engen Stirn.

Aber um deine Frage zu beantworten:
An meine Grenzen gerate ich, wenn ich bemerke, wie die Grenzen Anderer bewusst oder unbeabsichtigt überschritten werden. Das beinhaltet sowohl die seelisch - emotionalen, als auch die physischen und ganz klar rechtlichen Grenzen.
Ähnlich ergeht es mir in Bezug auf mich. Fühle ich mich zum Beispiel bevormundet, gehen bei mir recht schnell die Ellenbogen raus.
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Chiron McAnndra
post 22. May. 2009, 23:20
Beitrag: · · | Beitragslink: #8
~ nicht angemeldet ~
 





(kreiselschnecke @ 22. May. 2009, 16:31) *

Vielleicht beginnt Toleranz auch erst an dem Punkt, an dem wir aufhören uns selbst in den Mittelpunkt unseres Bewusstseins zu stellen und uns einfach mal um die Perspektive der Anderen bemühen.

Wie soll das funktionieren?
Ob man in einer Situation tolerant ist oder nicht bedeutet letztlich nichts anderes als ob man das, wsa andere tun, entweder zuläßt oder nicht ...
Das Handeln aber wird vom Bewußtsein gesteuert ... und dieses entscheidet auf Grund irgendwelcher ethischer Vorstellungen, die entweder vorhanden sind oder auch nicht, bzw. - falls vorhanden - ausgeprägt sind oder eben auch nicht ...
Wie anders sollte man entsscheiden, als auf der Basis der eigenen Ethik?
Es wäre höchst widersinnig, für das eigene Handeln die eigene Ethik zu ignorieren und statttdessen die Perspektive des anderen zuzulassen ... jeder, von dem ich weiß, daß er so handelt, schließt sich damit automatisch aus dem Kreis derjenigen aus, mit denen ich etwas zu tun ahben möchte ... denn wenn ich bei einem Menschen nicht mal davon ausgehen kann, daß seine Vorstellungen von Ethik sein Hanndeln steuern, dann wird er absolut unberechenbar und somit höchst gefährlich ...
Wir selbst sind nunmal die einzige Instanz, die wir tatsächlich kennen ... alle anderen können wir versuchen, kennenzulernen, aber wir werden sie dennoch niemals so gut kennen wie uns selbst ... wenn ichh etwas nicht tun würde, obwwohl es mir meine eigene Ethik vorschreibt, ich mich jedoch auf Grund der Perspektive des anderen zurückhalte ... dann wüßte ich nicht, wwie ich damit leben sollte ... enn dann bleiben mir nur zwei Möglichkeiten: entweder war es falsch, daß ich nichts getan habe, oder aber meine eigene Ethik ist falschh ... in letzteren Fall wäre es an der Zeit, diese den gegebenen Umständen anzupassen ... doch dann arbeite ich ja auch wieder mit meiner eigenen Ethik ...

Ich sehe also keinen Vorteil darin, Toleranz auf der Basis der Vorstellungen anderer auszuüben ...
was natürlich keine Entschuldigung dafür ist, sich die Perspektiven anderer nicht immer wieder anzzuschauen und sie gegen die eigene Ethik zu prüüfen ...

Chiron
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kreiselschnecke
post 27. May. 2009, 10:38
Beitrag: · · | Beitragslink: #9
~ kreiselschnecke ~
 

Aus: Deutschland




So hab ich das ja auch nicht gemeint.
Ich bin der Ansicht dass wir Anderen gegenüber toleranter werden, wenn wir uns um ihre Sicht der Dinge bemühen und versuchen, sie zu verstehen.
Ich meinte damit nicht, dass wir unsere eigenen ethischen Ansichten vergessen sollen - das ginge dann ja eher in Richtung Scheißegal - Haltung und wäre dann ja als solches wieder unethisch.

Aber schön, mal wieder was von dir zu hören.
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Wanderer
post 25. Feb. 2010, 21:31
Beitrag: · · | Beitragslink: #10
~ Federschwinger ~
 





(Chiron McAnndra @ 22. May. 2009, 23:20) *

denn wenn ich bei einem Menschen nicht mal davon ausgehen kann, daß seine Vorstellungen von Ethik sein Hanndeln steuern, dann wird er absolut unberechenbar und somit höchst gefährlich ...


Bingo. Das hast du sehr treffend formuliert. Paßt auch sehr gut zu meinen eigenen leidvollen Erfahrungen! Menschen auf der Suche "nach sich selbst", wie man das so nennt, die erst noch "das Leben kennenlernen" sprich so manches ausprobieren wollen, sind am gefährlichsten und sollten tunlichst gemieden werden. Oft wissen sie selbst nicht was sie eigentlich wollen und spielen gern verschiedenen Rollen... Dass dabei andere Menschen verletzt, manipuliert und u.U. sogar psychisch zerstört werden, ist ihnen egal. Ethik ist für sie so etwas wie Kleidung. Heute das Eine, morgen schon etwas anderes. Bei solchen Menschen weiß man nie woran man ist. Und wehe, wenn man einen solchen in sein Herz geschlossen hat!

Und die Toleranz? Es gibt Dinge, die kann man nicht tolerieren oder akzeptieren. Wenn andere Menschen bewusst oder unbewusst geschädigt werden, wenn deren Wille manipuliert wird, wenn keine Rücksicht auf deren Gefühle genommen wird, wenn man versucht eigenes Begehren auf Kosten und zu Lasten seines Mitmenschen zu befriedigen. Diverse psychologische Tricks, die in diese Richtung gehen...
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Vallon
post 03. Mar. 2010, 06:43
Beitrag: · · | Beitragslink: #11
~ -Boardhenker- ~
 

Aus: sichtslos!




Woohooo!

Großer Bullsh*t in kleinem Gehäuse!

Wir sind also wieder mal bei dem Toleranzthema. Gut. Ich bin kontrolliert intolerant. Soll heißen ich akzeptiere von vornheirein nichts was nicht meiner eigenen Ethikvorstellung entspricht. Das muss ich auch nicht, da keiner von euch eine andere Herangehensweise an das Thema ehrlich praktizieren kann.

Toleranz kommt von tolerare was soviel wie dulden oder ertragen heißt. Ertragt ihr denn wirklich alles? Klar die Standardauswahl wie unsere Rechten oder Kinderschänder mal aussen vor, ertragt ihr wirklich alles? Also auch eine kalte Wohnung oder einen ständig ungewaschenen Arbeitskollegen, einen Lebensstandard der unter dem normalen Niveau liegt, oder eine ausländische Art zu Leben in Deutschland? Toleriert ihr es oder regt ihr euch ab und an darüber selbst auf?

Ich persönlich toleriere nur was meiner persönlichen Moral (schreckliches Wort), oder eben meiner Ethik entspricht. Zu allem anderen habe ich durchaus meine divergierende Meinung, welche ich auch bereit bin offen Kundzutun. Mit ewigem Schlucken ist keinem geholfen, am allerwenigsten dem eigenen Umfeld. Intoleranz ist für mich ein Weg unangenehme Dinge direkt beim Schopf zu packen und diese unabhängig von Zeit und Ort aufs Tableau zu bringen.

Klar sag ich was ich scheiße finde, und das tut jeder von euch in mehr oder minder gleichem Maß. Toleranz an und für sich ist ja ein schönes Kunstgebilde, aber eben eines das künstlich bleibt, und bleiben muss.

Übertoleranz gepaart mit unserer Scheißegalhaltung hat uns bei Familiendramen, Ehrenmorden, Amokläufen, Bankenkriesen, Kindsmisshandlungen, Kriegen, Mobbing, rechter und linker Gewalt, politischen Armutsentscheidungen tatenlos zusehen lassen. Aber wir halten unsere Toleranz wie unsere here Integrität als ein Schild vor uns und beten, dass dadurch alles an uns abprallen möge und wir nicht mit drängenden Problemen konfrontiert werden.

Ja Migrantenkinder sind ein Problem! - sie wurden zu lange geduldet (toleriert) anstatt beachtet!
Psychologische Problemkinder sind gefährlich! - Robert Steinhäuser hätte Warnung genug sein müssen!
Ja Frauen werden immer noch misshandelt! - aber man muss ja die Krankheit des Täters beachten und dulden


Toleranz ist Unsinn! Und mehr als nur bisweilen eine echte Gefahr für uns und unser Umfeld! Die kleinen Äuglein zuhalten und hoffen, dass mich der große böse Bär nicht sieht, wenn ich ihn nicht sehen kann ist der deutlich falsche Umgang mit der Welt!


Salve!

Vallon
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schwarze eiselfe
post 08. Mar. 2010, 18:20
Beitrag: · · | Beitragslink: #12
~ schwarze eiselfe ~
 

Aus: Berlin




@Vallon: Sehr interessanter Standpunkt, den ich zum großen Teil mitlerweile verstehe und annehme. Bzw. Toleranz heißt jetzt für mich nicht unbedingt das kommentarlose Erdulden von Dingen, sondern sich mit dem Thema beschäftigen, mehrere Sichtweisen beachten, ein Urteil bilden und dann danach handeln.
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Vallon
post 08. Mar. 2010, 21:12
Beitrag: · · | Beitragslink: #13
~ -Boardhenker- ~
 

Aus: sichtslos!




(schwarze eiselfe @ 08. Mar. 2010, 18:20) *

@Vallon: Sehr interessanter Standpunkt, den ich zum großen Teil mitlerweile verstehe und annehme. Bzw. Toleranz heißt jetzt für mich nicht unbedingt das kommentarlose Erdulden von Dingen, sondern sich mit dem Thema beschäftigen, mehrere Sichtweisen beachten, ein Urteil bilden und dann danach handeln.



Jup ohne sich mit einem Thema zu beschäftigen, ist es faktisch unmöglich sich eine Meinung zu bilden. Toleranz würde jetzt aber besagen dass ein Beschäftigen mit dem Thema unnötig ist, da man die Dinge so annimmt und erträgt wie sie eben sind. Schon ein Urteil steht in meiner Sichtweise der Dinge der Toleranz im Wege.

Wenn du dich entschließt etwas zu tolerieren nachdem du es kennengelernt hast, ist das ein Weg Dinge die du nicht ändern kannst anzunehmen. Nichtsdestotrotz hast du ja vorher deinen eigenen Ethikstandard angelegt und die Dinge nach diesem geprüft. (Was ich sehr gut finde)

Da du dinge erst dann tolerierst wenn du sie kennst, ist daran (weiß Gott) nichts auszusetzen.


Regards

Vallon
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Wanderer
post 08. Mar. 2010, 21:37
Beitrag: · · | Beitragslink: #14
~ Federschwinger ~
 





(Vallon @ 08. Mar. 2010, 21:12) *

Jup ohne sich mit einem Thema zu beschäftigen, ist es faktisch unmöglich sich eine Meinung zu bilden. Toleranz würde jetzt aber besagen dass ein Beschäftigen mit dem Thema unnötig ist, da man die Dinge so annimmt und erträgt wie sie eben sind. Schon ein Urteil steht in meiner Sichtweise der Dinge der Toleranz im Wege.


Manchmal denke ich es wäre besser sich mit so manchen "Dingen" gar nicht erst zu beschäftigen. Es gibt dazu einen Spruch: wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Es gibt Dinge, die dich schwer verwunden oder sogar brechen können, selbst dann, wenn du nur ein Beobachter bist... Und man wünscht sich sie niemals kennengelernt zu haben.
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tintling
post 08. Mar. 2010, 23:26
Beitrag: · · | Beitragslink: #15
~ ahnung, leise ~
 





Wenn nicht hin und wieder ein paar in den Abgrund blicken würden, wüssten wir gar nicht, das er da ist. Wir würden in die Luft gucken, während er wächst und wächst, bis wir am Rand stehen - und dieser plötzlich wegbricht. Natürlich muss nicht jeder das Risiko eingehen, sich im Erebus zu verlieren, aber jeder täte gut daran im Gedächtnis zu behalten, das es ihn gibt. Immer, überall.

Es ist ein hartes Los, stets wachsam sein zu müssen, um das ich niemanden beneide, der sich tagein, tagaus mit diesen Abgründen beschäftigen muss und ein Wunder für sich, das nicht jeder darin verloren geht.

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Vallon
post 09. Mar. 2010, 14:56
Beitrag: · · | Beitragslink: #16
~ -Boardhenker- ~
 

Aus: sichtslos!




(Wanderer @ 08. Mar. 2010, 21:37) *

Manchmal denke ich es wäre besser sich mit so manchen "Dingen" gar nicht erst zu beschäftigen. Es gibt dazu einen Spruch: wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Es gibt Dinge, die dich schwer verwunden oder sogar brechen können, selbst dann, wenn du nur ein Beobachter bist... Und man wünscht sich sie niemals kennengelernt zu haben.



Das kann der Preis sein, den du dafür bezahlen musst. Ignoranz führt einen leichter durchs Leben. Sie kann dir Schmerzen ersparen, oder dich schneller vernichten... Die Entscheidung liegt immer bei einem selbst...
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Wanderer
post 15. Mar. 2010, 21:35
Beitrag: · · | Beitragslink: #17
~ Federschwinger ~
 





Wo meine Toleranzgrenze ist? Ok, ich sage es!
Wenn irgendwelche streitsüchtige, verständnislose Besserwisser eine Teilaussage von mir aufgreifen und diese nach ihrem Sinn und nach ihrem Unverständnis weiterspinnen, dadurch entstellen, verdrehen und auf diese Weise versuchen mich zu diffamieren. Das ist unterste Schublade. Sie müssen alles nehmen oder nichts! Ein Zwischending ist unmöglich und führt zur Lüge! So sind übrigens alle Irrtümer in den Religionen entstanden, weil Menschen alles nach ihrem Gutdünken, nach ihren Vorstellungen und ihren Wünschen umgebogen und verfälscht haben. Kaum jemand hat sich darum bemüht das Gegebene richtig zu erfassen.

Deshalb herrscht heute Lüge überall wohin man blickt.
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Vallon
post 16. Mar. 2010, 07:46
Beitrag: · · | Beitragslink: #18
~ -Boardhenker- ~
 

Aus: sichtslos!




Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!


Ich sehe zwar den Punkt nicht der dich zu diesem Emotionalen Inferno getrieben hat, aber ich sehe sehr deutlich die eigentümliche Einseitigkeit deiner Argumentation.

Ich habe dich weder diffamiert, noch in irgendeinem Punkt angegriffen mein Kleiner. (Dieser Ausdruck ist bewusst gewählt, da ich dir, ob deiner Aussage leider noch nicht zubilligen kann das 20. Lebensjahr überschritten zu haben)

Gleichzeitig schätze ich es nicht sonderlich, wenn Totschlagargumente verwendet werden. (Das sind die Dinger die du mit einem "!" als Ausruf zu tarnen suchst) Nun denn: Religion ist der Versuch einem Menschen die Angst vor etwas zu nehmen das er nicht kennt, und auch nicht begreifen kann. Hier sind Thesen (Also unbeweisbare, oder noch nicht bewiesene Aussagen; du würdest sie Lügen nennen) unumgänglich. Das tolle daran ist, dass wir in einer doch sehr säkularen Welt leben (Also jedem freigestellt ist an was er glauben kann und will)

Das Herausnehmen von Teilaussagen in Form von Zitaten oder Textausschnitten ist ein gängiges Mittel der Argumentation, nämlich das, in dem man sein Gegenargument, oder auch nur seinen Standpunkt auf dem Ursprünglich besprochenen Umstand zurückführt, und diesen dann an sich selbst zu widerlegen sucht.

Wie kann ich denn einen Umstand richtig erfassen? (Du hast bemerkt ich beziehe mich auf einen Teilabschnitt deiner Aussage. And BEWARE!!! Jetzt werd ich ihn verbiegen!)
Ist ein Umstand denn erst dann richtig erfasst, wenn der Protagonist des Geistesvorganges am Schluss deine Meinung teilt? Oder ist ein Anderer Umstand des ganzheitlichen Erfassens möglich? Gibt es eine Gegenmeinung die in deiner Welt nicht zur Lüge führt?

Und wenn du dich fragst was das alles mit dem Thema Toleranz zu tun hat? Tja das ist meine Form Toleranz zu üben: Differenzieren, versuchen zu verstehen, auf Wert und Gehalt des Geschriebenen prüfen, sehen dass es pubertärter Unsinn ist, den Troll ein bisschen füttern, sich darauf freuen auf welchen Einzelaspekt meines Textes er wohl explodieren wird.

Ich ertrage vieles, auch gerne mal eine unausgegorene Meinung, aber niemals etwas (oder jemanden) ,dass mir mit der großen Ganzen Wahrheit um die Ecke kommen will!

Die Welt ist nun mal nicht einfach und besteht schon gar nicht ausschließlich aus Schwarz und Weiß. Plakativ bräunliches Parolenschreien hat nun mal noch nie geholfen.

Aber alles in allem hab ich jetzt gegen einen Grundsatz der Netiquette verstoßen, was mir auch aufrichtig leid tut...

Don't feed Trollz!



Regards


Vallon
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Wanderer
post 16. Mar. 2010, 19:58
Beitrag: · · | Beitragslink: #19
~ Federschwinger ~
 





Tja, mein Kleiner,
in einem Punkt hast du unbestritten recht:
(Vallon @ 16. Mar. 2010, 07:46) *

Aber alles in allem hab ich jetzt gegen einen Grundsatz der Netiquette verstoßen, was mir auch aufrichtig leid tut...


Wenn du mit deinem Alter im Profil nicht gelogen hast, dann bist du wesentlich jünger als ich - rate mal um wieviele Jahre. (IMG:style_emoticons/default/bleeh.gif) Aber das spielt keine Rolle, denn die Jungen von heute sind die Alten von gestern.

Wie ich schon schrieb, hatte und habe ich keine Lust auf solche Diskussionen und bin ehrlich gesagt froh, daß jener Thread geschlossen wurde.

Wenn ich gewusst hätte, daß Chiron aufgrund seines Verhaltens gelöscht wurde, hätte ich anders reagiert. Ich muß zugeben, daß die Mods ihre Arbeit doch tun.

Ich bin ein sehr intoleranter und arroganter Mensch und mache keinen Hehl daraus. Und ich denke wir können dieses Thema jetzt, nachdem die Angelegenheit geklärt ist, beenden.

Gruß
Wanderer

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Vallon
post 16. Mar. 2010, 20:59
Beitrag: · · | Beitragslink: #20
~ -Boardhenker- ~
 

Aus: sichtslos!




Dann können wir jetzt normal? Das ist schön!
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