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> Ewige Liebe, - nur ein Mythos?
syksy
post 14. May. 2003, 18:54
Beitrag: · · | Beitragslink: #1
~ a little unwell ~
 





Woran glaubt ihr? Welche Erfahrung habt ihr gemacht?

Existiert sie, die ewige Liebe?

Muss sie immer irgendwann zwangsläufig enden? Verkommt jede Beziehung früher oder später zu einem ?nebeneinander her Vegetieren?? Oder kann man die Liebe, die Begeisterung füreinander (was eben mehr als reine Zuneigung ist), ein Leben lang aufrecht erhalten?


liebe grüße
syksy
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Martok
post 14. May. 2003, 23:27
Beitrag: · · | Beitragslink: #2
~ primus maximus ~
 





Die Liebe muß jeden Tag neu erkämpft werden.

Und um die Liebe am laufen zu halten, gibt es sehr viele Regeln die man beachten muß und noch mehr Stolpersteine über die man fallen kann.

Für mich sind die größten Stolpersteine: Monotonie, meine persönliche Art und Weise sich die Welt immer schön zu reden (obwohl meisten irgendwas schief läuft) und die Gefahr das man andere Lebensansichten und Lebenswünsche als der Partner entwickelt.

Für andere gibts wieder andere Stolpersteine.... aber so oder so... es ist ein ständiger Kampf mit sich selbst und dem Partner...

P.S.
bin wohl heute etwas negativ eingestellt... (IMG:style_emoticons/default/bekloppt.gif)
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Mondenkind
post 15. May. 2003, 10:44
Beitrag: · · | Beitragslink: #3
~ Lichtarbeiterin ~
 

Aus: der Kosmos...von der Sternensaat




Sisko,
also wenn es für Dich ein Kampf ist, dann solltest Du Dir vielleicht mal Gedanken machen, warum das so ist. Denn ein Kampf sollte eine Beziehung nicht sein. Du hast sicherlich Recht, dass man Monotonie zu bekämpfen hat, aber ein Kampf mit dem Partner sollte es nicht sein.

Wenn ich mir meine "Schwiegereltern" ansehe, dann glaube ich schon, dass die Liebe ein Menschenleben lang für ein und dieselbe Person bestehen kann. Mein Schatz und ich sind nicht ganz ein Jahr zusammen und wir hatten auch so unsere Täler, durch die wir durchgegangen sind. Aber das hat nichts an unserer Liebe zueinander geändert. Im Gegenteil.

Meiner Meinung nach liegt ein großes Problem auch darin, dass sich die meisten ihrern Partner "sicher" wissen. Dann neigt man zu einer gewissen Verantwortungslosigkeit und man lässt sich nur zu schnell gehen und kümmert sich nicht mehr um die Beziehung. Dabei sind es die Kleinigkeiten, die so wichtig sind. Sicherlich stellt sich irgendwann ein gewisser Alltag ein. Aber den kann man auch sehr schön und abwechslungsreich gestalten.

Auseinanderleben tut man sich nur, wenn keiner am anderen wirkliches Interesse zeigt und jeder nur auf sich selber schaut. Und das passiert heutzutage eben nur allzu oft. Der Egoismus hat überhand genommen und verblendet die Menschen

L&L
Mondenkind
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LaChatte
post 15. May. 2003, 10:56
Beitrag: · · | Beitragslink: #4
~ Held der Arbeit ~
 

Aus: France




Habe gerade gestern den Film "Frida" über Frida Kahlo gesehen, das ist unter anderem eine wunderschöne Liebesgeschichte. Sie könnens nicht miteinander, aber ohne einander noch weniger...

Ich selber glaube an die ewige Liebe, doch wie schon oben gesagt, eine wichtige Basis dafür ist, die Beziehung und den Partner nie als selbstverständliches Eigentum zu betrachten, sondern immer und immer wieder die Liebe neu zu erfinden, den Partner mit neuen Augen zu sehen, sich Mühe zu geben.

Kämpfe gehören sicher auch dazu, auch Auseinandersetzungen, Streit, doch gibt es doch nichts schöneres als eine versöhnliche Geste nach einem Streit, und ich finde es auch spannend, mich an dem Partner zu reiben und Konflikte zu haben.

Ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch, ich bin heute irgendwie etwas formulierschwach... *denk*
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Martok
post 15. May. 2003, 11:03
Beitrag: · · | Beitragslink: #5
~ primus maximus ~
 





@mondenkind

Da haste mich gestern Nacht auf dem falschen Fuß erwischt... war grad etwas negativ eingestellt.

Natürlich ist die Liebe zu 100% schön.... aber dafür muß man auch kämpfen.. dass meinte ich.

Nach einem halben Jahr frischen Verliebtseins treten auch Probleme auf. Und die können gefährlich für eine Liebe sein... da muß man sehr stark aufpassen.
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Mondenkind
post 15. May. 2003, 11:15
Beitrag: · · | Beitragslink: #6
~ Lichtarbeiterin ~
 

Aus: der Kosmos...von der Sternensaat




Sisko,
da hast Du vollkommen Recht. Probleme wird es immer wieder geben. Man sollte sich nur über eines im Klaren sein: Will ich sie/ihn, so wie er ist oder nicht? Wenn man sich darüber im Klaren ist, dann geht vieles einfacher. Ich kann nur mich als Beispiel nehmen (einen anderen Vergleich kann ich leider nicht heranziehen): Ich weiß ganz genau, ich will meinen Schatz so wie er ist und für mein Leben lang. Also kann kommen was will, es wird uns nicht auseinanderbringen. Sicherlich ist dafür Voraussetzung, dass man sich gegenseitig gut genug kennt, um diese Entscheidung treffen zu können.

Mal davon abgesehen gehört auch eine große Portion Vertrauen zu einer Beziehung. Ohne das geht es einfach nicht. Und ich sage mir immer, lieber vertraut und auf die Schnauze gefallen, als es nie versucht zu haben.

L&L
Mondenkind
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galathea
post 15. May. 2003, 12:47
Beitrag: · · | Beitragslink: #7
~ Alte Hexe ~
 

Aus: 80999




Man sollte sich nur über eines im Klaren sein: Will ich sie/ihn, so wie er ist oder nicht?


Das scheint mir einer der wichtigsten Punkte überhaupt zu sein.
Eine Beziehung, in der einer ständig irgendwie am Partner rummäkelt und alles anders haben will, kann ja nicht funktionieren! Warum auch? Im Grunde zeigt doch derjenige, der immer meckert, dass er eigentlich jemand anders will, oder? Warum verschwendet man dann seine Zeit damit, den Partner, den man hat, ändern zu wollen? (Ich musste mir von meinem Ex-Angetrauten auch anhören, dass er lieber eine Blondine wollte. Deswegen habe ich mir aber trotzdem nicht die Haare gebleicht. Abgesehen davon, dass ich auch nie etwas richtig machen konnte... - Was soll der Quatsch?!)
Derjenige, der ständig der Kritik des Anderen ausgesetzt ist, gibt sich größte Mühe, alles richtig zu machen - und hat dann auch noch das Gefühl, versagt zu haben, wenn's doch nicht hält. Das grenzt ja schon an Körperverletzung, was sich in manchen Beziehungen so abspielt, bevor beide merken, dass sie nicht zusammenpassen!

Eine Ex von meinem Freund hat auch mal versucht, aus ihm jemand anders zu machen. Er fühlt sich eigentlich in Jeans und T-Shirt wirklich wohl und hat mindestens so lange Haare wie Nostromo. Die Frau fand das alles überhaupt nicht toll, hat ihm Bundfaltenhosen und teure Hemden gekauft - und dann auch noch an die zwanzig Zentimeter von seinen Haaren abgeschnitten!!! Für mich steht ganz klar fest, dass sie nicht ihn sondern sonstwen wollte und aus Mangel an Angebot eben versucht hat, den momentanen Kandidaten zurecht zu biegen. Das kann ja auf Dauer nicht gut gehen!


Es hat einmal jemand folgende Behauptung aufgestellt (sinngemäß):

In einer Partnerschaft gibt es drei Dinge, die bei beiden zusammenpassen müssen: Kopf, Herz und Sex. Wenn nur eines der Drei nicht passt, könnte es erhebliche Schwierigkeiten geben...

Stimmt aber auch: Wenn die Ansichten zu unterschiedlich sind und/oder die Gefühle immer nur einseitig und/oder im Bett keine Harmonie zustande kommt, gibt das bestimmt nicht die ewige Liebe.

Das liest sich jetzt so einfach... In Wirklichkeit muss man u. U. einen langen Weg zurücklegen, um den/die richtige/n Partner/in zu finden. Manchmal hat man aber auch einfach Glück und es findet sich schnell jemand, der einfach passt.

Das muss ich jetzt an dieser Stelle hier auch noch erwähnen: Mit meinem Freund bin ich seit ungefähr drei Jahren zusammen - und schon vorher haben wir uns eine Wohnung geteilt. Wir kennen uns sehr gut, mit allen Höhen und Tiefen sogar. Streit hatten wir aber noch nie, allenfalls mal einen kurzen Meinungsaustausch. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass wir uns einmal so auseinanderleben könnten, dass die Beziehung endet.
Er anscheinend auch nicht. Zumindest betont er ab und zu, dass wir zusammen gehören, sind und bleiben. Ich finde das total lieb, wenn man das nach der ersten "Rosarote-Brillen-Zeit" immer noch hören darf. *liebguck*
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Adrenalinpur
post 22. Nov. 2004, 01:53
Beitrag: · · | Beitragslink: #8
~ Hallo Welt ~
 





Es gibt "Ewige Liebe".


Möglicherweise aber in anderen Formen als Zusammenleben geschlechtlicher Art, Romanzen, Affären.

Es mag sein, daß körperliche Anziehung über jahrzehntelang bleibt. Aber ich denke es ist eher die Ausnahme. Ich sah mal ein Ehepaar, er wurde 90 sie fuhren zu seiner Geburtstagsfeier mit dem Bus und sie war schätze ich 85 die beiden küßten sich und sahen sich an mit einer Leidenschaft, sowas hab ich vorher und nachher nie mehr gesehen.

Ewige Liebe ist für mich aber mehr, und gilt für Freunde, Eltern und nicht nur für Lebensgemeinschaften (Paare oder wie auch immer). Es heißt an jemanden zu denken, auch wenn er lange nicht präsent ist, es heißt jemanden aus der Patsche zu helfen wenns ihm schlecht geht.

Es heißt, den anderen nicht alleine zu lassen, auch wenn er sich abkehrt und man meint was mal Liebe war könnte in Haß umschlagen.

Es gibt ein tolles Lied von Sting dazu: "I you love someone, let them free."

Ich zitiere es noch.


Ich denke auch daß heute Ehen zu oft geschieden werden, weil man glaubt, eine Beziehung dürfe sich nicht wandeln und deshalb müßte das Verliebtsein immer andauern wie am Anfang. Früher stand die Ehe im Zeichen eine eher wirtschaftlich oder familienerhaltenden Orientierung. Da die Frau meist finanziell abhängig war und auch der gesellschaftliche Druck groß war war Scheidung kaum denkbar.

Das hatte aber auch gute Seiten, denn man mußte lernen zu Kooperieren.
Und wenn ich den Verlauf mancher Mehrfachehen bei Bekannten von mir sehe, sage ich nur vom Regen in die Traufe gekommen.

Lebenskrisen zusammen durchstehen und daran innerlich wachsen - daraus erwächst "Ewige Liebe"

so ich überleg nun wohin mit dem Text von Sting

Free, free, set them free
Free, free, set them free
Free, free, set them free

If you need somebody
Call my name
If you want someone
You can do the same
If you want to keep something precious
You got to lock it up and throw away the key
If you want to hold onto your possession
Don't even think about me

If you love somebody
If you love someone
If you love somebody
If you love someone, set them free
Set them free
Set them free
Set them free

If it's a mirror you want
Just look into my eyes
Or a whipping boy
Someone to despise
Or a prisoner in the dark
Tied up in chains you just can't see
Or a beast in a gilded cage
That's all some people ever want to be

If you love somebody
If you love someone
If you love somebody
If you love someone, set them free
Set them free
Set them free
Set them free

You can't control an independent heart
Can't tear the one you love apart
Forever conditioned to believe that we can't live
We can't live here and be happy with less
So many riches
So many souls
With everything we see that we want to possess

If you need somebody
Call my name
If you want someone
You can do the same
If you want to keep something precious
You got to lock it up and throw away the key
You want to hold onto your possession
Don't even think about me

If you love somebody
If you love someone
If you love somebody
If you love someone, set them free
Set them free
Set them free
Set them free
Set them free
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Elentari
post 22. Nov. 2004, 17:03
Beitrag: · · | Beitragslink: #9
~ Die kleine Ele ~
 

Aus: Valinor




Ja, es gibt ewige Liebe...

und das sage ich jetzt nicht nur, weils mit meinem Schatzl grad absolut gut läuft. Natürlich spielt das wohl mit rein, und ich hoffe, dass es mit ihm noch ewig so weiter geht, weil ich finde, dass wir so perfekt zusammenpassen... er ist außer meinem besten Kumpel und meine Mum zB der einzige Mensch, der mir je unterkam, der meine Depriphasen erkennt und mir da raus hilft (sprich: er kümmert sich dann so absolut lieb um mich, dass ich ganz vergesse, dass es mir eigentlich schlecht geht (IMG:style_emoticons/default/wink.gif) ) und andererseits sorge ich dafür, dass er mal wieder nen festen Halt im Leben hat (seine Eltern haben sich vor einigen Jahren geschieden, und das, obwohl er ein absoluter Familienmensch ist, und er deswegen sehr darunter leidet) ... außerdem mag meine Family ihn, sogar mein Dad (IMG:style_emoticons/default/wink.gif)

aber egal: Ich glaube, auch Streit gehört mal dazu... man darf halt nicht zu schnell aufgeben... und Verständniss und viel Kompromissfähigkeit... ewige Liebe ist nichts, das einfach so kommt und bleibt, sondern um das man sich schon kümmern muss... die Liebe ist ein Pflänzchen, das man düngen und wachsen lassen muss (IMG:style_emoticons/default/smile.gif)

Vale,
Ele
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giggles
post 11. Jan. 2005, 16:36
Beitrag: · · | Beitragslink: #10
~ Federschwinger ~
 





ich denke auch das es ewige liebe gibt.
aber manchmal gerät diese liebe in vergessenheit oder wird von anderen gefühlen, wie hass oder wut auf diese person überlagert.
ich entdecke jetzt z.b. viele sachen wieder neu von denen ich früher fasziniert war und merke dass sie bei mir nur in vergessenheit geraten sind.
doch dieses überlagert werden oder in vergessenheit geraten kann auch positive folgen haben.
hätte mein ex nicht so ne scheiße mir gegenüber angestellt, würde ich ihm bestimmt noch total hinterher trauern, mich jeden tag in mein zimmer vergraben und nachts mit heulkrämpfen einschlafen. teilweise empfinde ich schon noch irgendwie sowas wie liebe aber meine wut, enttäuschtheit und dieses nichtvertrauen schwächen dieses gefühl enorm ab.hass und liebe stehen im engen zusammenhang.
doch gibt es auch ewigen hass? werde ich ihm jemals verzeichen können? kann man auch einen mittelweg zwischen hass und liebe finden?
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baron
post 11. Jan. 2005, 17:52
Beitrag: · · | Beitragslink: #11
~ baron ~
 





Hallo ihr Lieben, (IMG:style_emoticons/default/biggrin.gif)


Meine Sichtweise von Liebe kommt der in Erich Fromms-Haben oder sein- am nächsten :
Kann man Liebe haben ? Wenn man das könnte, wäre Liebe ein Ding, eine Substanz, mithin etwas, was man haben und besitzen kann.
Die Wahrheit ist, daß es kein solches Ding wie " Liebe " gibt.
" Liebe " ist eine Abstraktion. In Wirklichkeit gibt es nur den Akt des Liebens.

Lieben ist ein produktives Tätigsein, es impliziert, für jemanden (oder etwas ) zu sorgen, ihn zu kennen, auf ihn einzugehen, ihn zu bestätigen, sich an ihm zu erfreuen ----- sei es ein Mensch, ein Baum, ein Bild, eine Idee.
Es bedeutet, ihn ( sie, es )zum Leben zu erwecken, seine ( ihre ) Lebendigkeit zu steigern. Es ist ein Prozess, der einen erneuert und wachsen läßt.

Wird Liebe aber in der Weise des Habens erlebt, so bedeutet dies, das Objekt, das man " liebt ", einzuschränken, gefangenzunehmen oder zu kontrollieren.
Eine solche Liebe ist erwürgend, lähmend, erstickend, tötend statt belebend.

Ach ja, fast hätte ich's vergessen. Ewige Liebe ? Vielleicht gibt's die mal irgendwann, wenn der Mensch seinen Egoismus besiegt hat.

Gruß.............baron (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)

Der Beitrag wurde bearbeitet von baron am 11. Jan. 2005, 20:35 Uhr.
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bopp
post 16. Feb. 2005, 16:15
Beitrag: · · | Beitragslink: #12
~ gesellschaftsverachtender Nachdenker dem Toleranz wichtig ist. ; ~
 





Entschuldigt mich, dass ich auch noch kurz etwas anmerke.

Also ewige Liebe gibt es. Jedoch nicht durch äussere Ähnlichkeiten, durch die Anpassung beider Personen, sondern durch eine innere Verbindung, ein inneres Gefühl, welches dir genau sagt, ob diese Person (die du liebst) wirklich zu dir passt und ob daraus eine lebenslange Liebe wird. Liebe ist keine Materie, man kann sie auch nicht erzwungen und meistens auch nicht kontrollieren. Die Liebe ist eine Sache für sich, die ihre eigene Gesetze hat.

Wer in Liebe ist soll sie geniessen, wer nicht soll sich keine Liebe aufzwingen.
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carynja
post 17. Feb. 2005, 14:17
Beitrag: · · | Beitragslink: #13
~ traumtänzerin ~
 





@ baron

Einspruch Euer Ehren *gg*

Wahre Liebe will nichts von alle dem, das ist was Menschen damit verbinden, aus welchen Gründen auch immer. Es ist eine Projektion. Ob die Liebe auch ewig währt, wage ich zu bezweifeln, alle Dinge sind dem Wandel unterworfen. Und warum dieser Anspruch? Ewige Liebe?

Der Egoismus gehört zum Menschen - sichert das Überleben. Nur der richtige - angemessene Umgang damit, das ist es was manchmal fehlt.

lg
carynja
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baron
post 17. Feb. 2005, 15:02
Beitrag: · · | Beitragslink: #14
~ baron ~
 





(carynja @ 17. Feb. 2005, 14:17)
@ baron

Einspruch Euer Ehren *gg*

Wahre Liebe will nichts von alle dem, das ist was Menschen damit verbinden, aus welchen Gründen auch immer. Es ist eine Projektion. Ob die Liebe auch ewig währt, wage ich zu bezweifeln, alle Dinge sind dem Wandel unterworfen. Und warum dieser Anspruch? Ewige Liebe?

Der Egoismus gehört zum Menschen - sichert das Überleben. Nur der richtige - angemessene Umgang damit, das ist es was manchmal fehlt. 

lg
carynja
*




hahhahaha, ....abgelehnt Verehrteste,

Ach ja, fast hätte ich's vergessen. Ewige Liebe ? Vielleicht gibt's die mal irgendwann, wenn der Mensch seinen Egoismus besiegt hat.


Das wird nicht heute und auch nicht morgen sein.........ist aber das Ziel denke ich

Heute sollte der Egoismus langsam abgebaut werden, denn er bezeichnet im Prinzip jegliche Ausnutzung persönlicher Vorteile zu Ungunsten gemeinschaftlicher Interessen, aber Du hast recht damit, daß er zu Urzeiten das Überleben gesichert hat.

Leider sind heute Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit überall anzutreffen und gesellschaftsfähig geworden.

Deshalb tut es uns so gut, jemanden zu kennen ( nicht zu haben ), der uns das Gefühl gibt, geliebt zu werden. Ist es nicht so ? (IMG:style_emoticons/default/rolleyes.gif)
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carynja
post 17. Feb. 2005, 16:12
Beitrag: · · | Beitragslink: #15
~ traumtänzerin ~
 





@ baron

ui - rasend schnell *gg*

Deshalb tut es uns so gut, jemanden zu kennen ( nicht zu haben ), der uns das Gefühl gibt, geliebt zu werden. Ist es nicht so ? 


Ja - ohne Einschränkung ja!

Leider sind heute Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit überall anzutreffen und gesellschaftsfähig geworden.


Heute? ich höre immer heute, war dass denn mal anders? Wo und zu welcher Zeit überwogen in der Menschheitsgeschichte denn mal Rücksicht- und Anteilnahme?

lg
carynja
(IMG:style_emoticons/default/unschuldig.gif)
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baron
post 18. Feb. 2005, 10:54
Beitrag: · · | Beitragslink: #16
~ baron ~
 





Heute? ich höre immer heute, war dass denn mal anders? Wo und zu welcher Zeit überwogen in der Menschheitsgeschichte denn mal Rücksicht- und Anteilnahme?


Hallo carynja,
Hallo Alle,


Ich nehme es jetzt mal hin, etwas vom Thema abzuschweifen, um deutlich zu machen, das wir geistig und moralisch am Abgrund stehen und daß es in der ganzen Menschheitsgeschichte niemals so schlimm war wie heute. Davon bin ich überzeugt.

Wir leben im Zeitater der Gier, des Machtstrebens, des Aufruhrs, der Gewalt und der unmenschlichsten Kriege der Geschichte. Wenn man sich das vergangene Jahrhundert nochmal vor Augen hält, stellt man fest, das in diesem relativ kurzen Zeitabschnitt unsere sogenannten fortgeschrittenen und zivilisierten Völker mehr Verbrechen begangen haben als in der gesamten vorhergehenden Menschheitsgeschichte.

Der erste Weltkrieg dauerte 1565 Tage: Neun Millionen Tote, zweiundzwanzig Millionen Verstümmelte, fürs Leben nicht mehr verwendbar; das ist nur die Statistik der Verluste auf den Schlachtfeldern selbst.

Die Kosten jenes Krieges werden auf 400 Milliarden Dollar veranschlagt. Der Carnegie Peace Trust nimmt in seinem Beicht ”Die Welt im 20. Jahrhundert in Anspruch, das für die gleiche Summe, zu Preisen der damaligen Zeit, für jede Familie in England, Island, Schottland, Belgien, Deutschland, Russland, den USA, Kanada und Australien ein anständiges Haus hätte gebaut werden können.

Seine Verwüstungen waren noch nicht beseitigt, als der 2. Weitkrieg ausbrach.
Die Statistik besagt, das im 2. Weltkrieg 35 Millionen umkamen, 20 Millionen Arme oder Bein verloren, 17 Millionen Liter Blut verströmten, 12 Millionen Kinder missgestaltet auf die Welt kamen, 13 000 Volks- und weiterführende Schulen, 6000 Universi-täten und 8000 naturwissenschaftliche Laboratorien zerstört wurden.

1945 warf Amerika 2 kleine Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. In Hiroshima wurden 70 000 Menschen atomisiert, 70 000 weitere verkrüppelt. In Nagasaki starben 40 000, weitere 40 000 wurden verstümmelt. Häuser lagen am Boden. Auch unschuldige Babys oder Tiere waren nicht ausgenommen.

Man schätzt, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts soviel Geld für Rüstungen ausgegeben wurden, genug, um jeden menschlichen Magen für den gleichen Zeitraum zu ernähren und außerdem Wohnungen für ein Drittel der Menschheit zu schaffen, all dies in einer Welt, wo zwei Drittel der Bevölkerung kaum das Existenzminimum besitzen und als Analphabeten leben.

Der Weltgewerkschaftsbund schätzt, das 70% aller arbeitenden Menschen in der Welt Arbeiten verrichten, die so oder so mit der Rüstungsindustrie verbunden sind. Die modernen Waffen sind so schrecklich, das es am Ende eines Dritten Weltkrieges weder Sieger noch Besiegte gäbe, sondern nur noch die gesamte Menschheit zu begraben wäre

Die Aufzählung ist noch lange nicht vollständig , zeigt aber schockierend, daß wir uns auf einer rasanten Abwärtsfahrt befinden, was die eigentlichen, wahren Werte anbelangt, die das Menschsein ausmachen.

Ich gebe zu, es ist jetzt schwer wieder auf Deine eigentliche Frage , ob es denn schon mal anders war in unserer Geschichte, zurückzukommen, aber es geht mir jetzt darum, aufzuzeigen, daß es noch nie so schlimm war wie heute und daß solche Diskussionen wie, gibt es eine ewige Liebe, nicht nur unter dem naiven " Esoterikgeplänkel" gesehen werden dürfen.
Die "Ewige Liebe " gibt es, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Gruß................baron

Der Beitrag wurde bearbeitet von baron am 18. Feb. 2005, 12:58 Uhr.
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Janus
post 22. Nov. 2009, 18:44
Beitrag: · · | Beitragslink: #17
~ nicht angemeldet ~
 





Alle Verliebtheit, wie ätherisch sie sich auch gebärden mag, wurzelt allein im Geschlechtstrieb, ja, ist durchaus nur ein näher bestimmter, spezialisierter, wohl gar im strengsten Sinn individualisierter Geschlechtstrieb.


Die Wahre Liebe

Da es nicht zwei ganz gleiche Individuen gibt, muss jedem bestimmten Mann ein bestimmtes Weib, - stets in Hinsicht auf das zu Erzeugende, - am vollkommensten entsprechen. So selten wie der Zufall ihres Zusammentreffens ist die eigentlich leidenschaftliche Liebe.


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Dermafistro
post 21. Jan. 2010, 00:12
Beitrag: · · | Beitragslink: #18
~ Die Stimme der Vernunft ~
 





Ich wollte erst nicht darauf antworten aber ich muss.

Verliebtheit hat erstmal definitions - technisch schon kein rein Geschlechtlicher Trieb. Wenn ich als Mann rein Treib mäßig denke bin ich ja nicht gleich Verliebt. Das würde die ganze Scheiße doch viel zu sehr komplizieren. Das der Trieb immer iene Rolle spielt mag sein aber nur EINE Rolle. (Eine wichtige zugegeben aber trotzdem nicht die Einzigste)

Desweiteren ist es natürlich völlig voreilig und damit Quatsch zu sagen weil es keine 2 gleichen Menschen gibt, gäbe es keine wahre/ewige Liebe und alles wäre zufall.

Für die Liebe braucht es keine Gleichheit, sondern vielmehr ein Verständnis für das sein des anderen. Und whre Leidenschaft entsteht aus dem Anziehungsempfinden des Gegenübers und ist nicht von Anfang an da und wo könnte diese Anziehung größer sein als bei der Liebe?

Wieso opfern manche alles für die Liebe? Wieso sterben manche für ihre Liebe? Wieso lassen sich so viele von einer angeblichen Liebe blenden?

Um meine Meinung kurz zu fassen:

Wie auch viele (alle) anderen Dinge ist das eine Einstellungssache. Es gibt keine Ewige/Wahre Liebe weil sie einfach vorherbestimmt ist oder von vorneherein existiert, sondern weil 2 Menschen sich wirklich WAHRhaftig und EWIG Lieben wollen. Und ab dem Punkt wo sie dafür BEIDE bereit sind Verständnis zu zeigen, sich gegenseitig an den anderen anzupassen und VIELES VIELES mehr, ab diesem Punkt ist es meinem Empfinden nach wahre Liebe.

Wahre Liebe ensteht für mich aus der Beziehung heraus, man trifft 'sie' nicht einfach auf der Straße.
Für jeden ist die wahre Liebe vielleicht auch unterschiedlich aber das hochgesteckte Ideal der wahren Liebe zu erreichen fordert denke ich viel arbeit. Aber man wird denke ich mehr als Belohnt.

Denn am Ende, wenn alle Tage grau und lang sind, man mit dem einen Bein schon am Grab liegt, was würde einen mehr erfüllen als Jemanden der sich um einen kümmert (oder auf einen wartet) und das weil er einen wirklich liebt und das damit gerne macht. Ab diesem Punkt des GERNE machens geht es auch über das Pflichtempfinden der Kinder hinaus.

Die einzige Liebe die annährend so stark sein kann ist vielleicht die Liebe einer Mutter....vielelicht auch Vater zu einem Kind....aber niemals umgekehrt...

Man kann dieses Thema Philosophisch natürlich unendlich ausschöpfen aber ich sage euch eins, ich bin lange mit meiner Freundin zusammen und es kommt an wahre Liebe schon ahe dran (für mein Empfinden) aber ob es die Ewige Liebe ist, werde ich erst wissen wenn ich neben ihr im Sterbebett liege und sie mich immernoch auf meinen dann faltigen, stinkenden fasst zerfallenden Mund küsst, mir die Augen schließt und ich sterbe.

Und genau DAS kann der Moment sein an dem man den Tod nicht fürchtet, an dem man zurückblickt und sagt "Ich hatte ein erfülltes Leben!", denn man hat seien wahre/ewige Liebe gefunden uns sie bis ans Ende gel(i)ebt.

So! Genug von der romantischen Schnullze, für wahre Liebe muss man etwas tun, und zwar EWIG!

D.
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Wanderer
post 19. Feb. 2010, 21:39
Beitrag: · · | Beitragslink: #19
~ Federschwinger ~
 





Dann will auch ich meinen Senf dazu geben.

Erstens sollten wir die Begriffe trennen von Verleibtheit und Leidenschaft auf der einen Seite und der Liebe auf der anderen. Denn das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun!! Liebe hat nichts Materielles an sich, sondern ist feinstofflicher und/oder geistiger Art. Ein Beweis dafür ist zb, daß es auch die virtuelle Liebe gibt, ohne daß man den anderen getroffen hat und sogar nicht einmal weiß, wie dieser Mensch aussieht. Aber man hat gemeinsame Interessen, gemeinsame Ziele und Ansichten, die unbedingt vorhanden sein müssen, wenn die Liebe Bestand haben soll.

Zweitens ist Liebe nicht gleich Beziehung. Man kann einen Menschen lieben, ohne mit ihm in einer Beziehung im Sinne einer Partnerschaft zu leben.

Drittens pflege ich immer zu sagen: überlege nicht, was dein Partner (oder die geliebte Person) für dich tun kann, sondern was du für deinen Partner (für die von dir geliebte Person) tun kannst. Selbstlosigkeit ist gefragt! Das ist aber etwas, was heute leider nur sehr selten vorkommt. Es ist entsetzlich, daß sogar in der Liebe und in Beziehungen versucht wird, den anderen zu unterdrücken, zu manipulieren und für eigene verdammenswerte Ziele und egoistische Wünsche auszunutzen. Auf solcher Grundlage wird Liebe niemals ewig sein können. Und eine derartige Beziehung wird über kurz oder lang unbedingt in die Brüche gehen, weil das Gesetz des Ausgleichs im Geben und Nehmen dabei sträflich mißachtet wird, welches besagt, daß nur im Geben auch empfangen werden kann! Jedes Ungleichgewicht darin erzwingt die unausbleibliche Katastrophe.

Wenn und solange man diese Gesetze beachtet und streng befolgt, ist eine ewige Liebe möglich, aber auch nur dann! Doch die selbstgewollte Ignoranz dieser Menschheit sowie deren unglaublich eingeengtes Begriffsvermögen, das nur die grobe Materie (ob man diese als das biologisches Prinzip oder was auch immer bezeichnet) als tatsächlich bestehend zu erkennen vermag und das Bestehen anders gearteter Dinge und Welten als Phantasie abtut, führten in den heutigen Zustand des sittlichen Zusammenbruchs und Werteverfalls. Viele sind ja bereits auf das Niveau der Tiere hinabgestiegen und kennen nur den körperlichen Trieb. Alles Höhere bleibt ihnen verschlossen, weil sie es selbst nicht anders wollten.
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Goldene Sphinx
post 04. Mar. 2010, 15:50
Beitrag: · · | Beitragslink: #20
~ Die mit dem Wolf tanzt ~
 

Aus: dem 9. Kreis der Hölle




Selbstlosigkeit im absoluten Sinn ist der langsame Tod jeder Beziehung. Wenn ein Partner sich völlig aufgibt und nur noch für den anderen ist, kann das nicht funktionieren. Über kurz oder lang stellt sich eine Unzufriedenheit ein, die das Ende der Beziehung bedeuten kann von der einen oder anderen Seite.

Jeder Partner muss sein Selbst bewahren und sein Leben weiterführen, schließlich ist die Liebe keine Aufgabe, sondern die schönste Bereicherung für ein Leben. Schließlich liebt man den anderen auch wegen seiner Charaktermerkmale und seiner Schwächen.
Wichtig finde ich, dass man auf einen gemeinsamen Nenner kommt, was das Zusammenleben angeht. Ständige Auseinandersetzungen machen jeden fertig und führen zu Frust und auf Dauer auch zum Ende. Probleme müssen angesprochen werden und die ein oder andere Diskussion lässt sich nicht vermeiden, doch es lässt sich vermeiden, dass sie zu einem handfesten Streit ausartet, wenn man frühzeitig anspricht, was einen stört.

Ob die Liebe damit ewig ist, weiß ich nicht. Ich bin seit 6 Monaten mit meinem Freund zusammen und die ersten Schmetterlinge weichen der vertrautheit und stärkeren Gefühlen, der Zusammengehörigkeit und Geborgenheit. Bisher gab es keine größeren Streitigkeiten und ich finde bei ihm Halt, den ich so lange gesucht habe.

Wichtig ist es auch den richtigen Partner zu finden. Dafür gibt es kein Patentrezept, doch man sollte sich nicht von Äußerlichkeiten und Konventionen beeinflussen lassen, sondern auf sein Herz hören. Sonst wäre ich mit meinem 13 Jahre älteren Freund wohl nie zusammengekommen und weiter in meiner Melancholie allein herumgedümpelt.

Ja, ich glaube daran, dass Liebe ewig sein kann.

Die Goldene Sphinx
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LoFi Version Aktuelles Datum: 11. September 2010, 03:05